“Wege der Erinnerung” – eine Reise in die Vergangenheit mit einem hoffnungsvollen Blick in die Zukunft

Bürgerstiftung unterstützt die Deutsch-polnische Ausstellung der Alexanderschule

Im Rahmen eines Schüleraustausches besuchten 19 Schülerinnen und Schüler der Alexanderschule gemeinsam mit Schülern der Partnerschule aus der polnischen Stadt Olsztyn u.a. das  Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Ihre Reise begann mit einem dreitätigen Aufenthalt in der  Internationalen Jugendbegegnungsstätte  Kreisau /Krzyowa. Gemeinsame Freizeitgestaltung,  Workshops, aber auch Themen wie deutsch/polnische Vergangenheit während des 2. Weltkriegs   und der Umgang miteinander halfen, Vertrauen aufzubauen, freundschaftliche Bande zu knüpfen. Mit einem beeindruckenden Workshop über die Verfolgung und Vernichtung der Sinti und Roma wurde die Gruppe auf den Besuch des Konzentrationslager Auschwitz  vorbereitet – eine Begegnung mit der Vergangenheit, die zum dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte gehört. Bei der Besichtigung des Lager brachte es der  Schüler Dominik Jordan auf dem Punkt „Für diesen Ort gibt es keine wirkliche Vorbereitung“. Weitere Schüler berichteten über ihre Betroffenheit, Erkenntnisse  und Einsichten. Nach ihrer Rückkehr entschlossen sie sich die Schüler beider Länder, ihre Erlebnisse und ganz persönlichen Empfindungen während des gemeinsam zurückgelegten Weges ihr Bildmaterial in einer Ausstellung mit dem Titel „Weg der Erinnerung“ zu verarbeiten. Im Rahmen einer Vernissage am 08. Juni im Wallenhorster Rathaus präsentierten die Schüler in beeindruckender Weise ihre Ausstellung den vielen Gästen und Bürgern. Wir danken den Schülern beider Länder für dieses besondere Engagement, sich gegen Diskriminierung und Ausgrenzung heute und in der Zukunft so einzusetzen. Deshalb war es für uns eine Selbstverständlichkeit, dieses Projekt zu unterstützen.“ sagte Jochen Bruhn, Vorsitzender Bürgerstiftung.