(v.l. Schulleiter Stefan Schmidt, Schülerinnen des Miss-MINT-Projektes, Jochen Bruhn)

„Miss MINT“

Auch Mädchen interessieren sich für naturwissenschaftliche und technische Zusammenhänge.

Es vergeht kein Tag, in dem nicht über Mangel an Ingenieuren und Fachkräften in den technischen Berufen berichtet und geklagt wird. Deshalb ist es nie zu früh, Kindern die Neugier auf naturwissenschaftliche und technische Zusammenhänge zu vermitteln.

Deshalb hat die Realschule ihr Profilangebot um den Bereich Technik erweitert, um die Schülerinnen und Schüler mit einem MINT-Schwerpunkt optimal zu fördern und zu fordern.

Das Projekt „Miss MINT“ soll insbesondere Schülerinnen zu einem verstärkten Interesse für Naturwissenschaft und Technik führen, da erfahrungsgemäß die Fächer des MINT-Bereiches in den Wahlpflichtkursen nur von wenig Mädchen gewählt werden.

Die wichtigsten Ziele des Projektes sind hierbei, Stärken sichtbar zu machen, Orientierung zu geben, Hemmschwellen gegenüber MINT-Berufen abzubauen und Interesse für weitere Aktionen zum Kennenlernen und Ausprobieren technischer Berufe zu wecken.

20 Schülerinnen im 8. Jahrgang nehmen an dem Projekt teil.

Nachdem die Bürgerstiftung bereits seit 2008 örtliche Projekte wie „Sandkasten-Ingenieure“, „Haus der kleinen Forscher“ und verschiedene andere Aktivitäten zum Thema begleitet, unterstützt sie jetzt auch das Projekt „Miss MINT“ an der Realschule mit 1.500 Euro..

Wir müssen Neugier und Begeisterung der Schülerinnen für technische und naturwissenschaftliche Zusammenhänge schon früh wecken, um den Mangel an Ingenieuren und Facharbeitern vorzubeugen, betonte Jochen Bruhn, Vorsitzender der Bürgerstiftung.